100% Angler und Angeln...

... bedingt auch die Auseinandersetzung mit (angel)politischen Themen, da Angler durch Parteien, Ministerien, Behörden und Institutionen von Europa über den Bund und die Länder bis in die Gemeinden von Politik betroffen sind.

Der Kampf GEGEN immer mehr Bürokratie, GEGEN immer mehr Regeln und Einschränkungen, und der Einsatz FÜR Subsidiarität (Entscheidungen/Regelungen nach unten verlagern) und FÜR Entscheidungsfreiheit/möglichkeit der Angler, das ist der Ansatzpunkt der angelpolitischen Arbeit bei Netzwerk Angeln - wir wollen versuchen, dieses breite Feld der Angelpolitik umfassend für Angler aufzuarbeiten und darzustellen.

Thomas Finkbeiner

Baglimit Dorsch 2019 Ostsee

Viel diskutiert und mit Spannung erwartet – was darf ein Angler an Dorsch in der westlichen Ostsee noch fangen? Zahlen, Informationen und Hintergründe gibt es natürlich bei Netzwerk Angeln.

Baglimit 2019

Obwohl alle Zahlen klar nachweisen, dass der Dorsch wieder im sicheren Bereich ist und ebenso dass Angler nur ca. 10% der Fänge der EU-Fischerei gefangen haben, soll das Baglimit beim Dorsch beibehalten werden. Wir haben beim Ministerium nachgefragt und Antwort erhalten. Infos, Fakten und Einschätzung bei Netzwerk Angeln.

offener Brief SWR

Immer wieder werden juristisch falsche Fakten zum zurücksetzen von Fischen oder zum Angeln an sich verbreitet. Wenn das auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen passiert, gibt es dazu einen "offenen Brief" von Netzwerk Angeln an die Redaktion, Medien und Landesparteien mit fundierter juristischer Expertise.

Der Naturschutzverband der organisierten Sport- und Angelfischer, der DAFV, vermeldete auf seiner Seite 32 Mitglieder. Da auf der ebenfalls vom DAFV auf seiner Homepage veröffentlichten Liste nur 29 Mitglieder zu finden sind, wollten wir wissen, wer da noch neu dazu gekommen ist. Die ernüchternde Antwort kam bei uns an und ist nun bei Netzwerk Angeln zu lesen.

Die EU hat unsere Fragen beantwortet, jetzt ist klar: Angler müssen auch untermaßige Dorsche ab 2019 töten – dürfen sie aber nicht essen. Jedenfalls dann, wenn die Bundesregierung nicht schnell handelt und Ausnahmeanträge stellt. Netzwerk Angeln hakt dazu nach beim Bundeslandwirtschaftsministerium.

Bereits 2003 wurde ein Antrag gestellt, im Zuge des Bürokratieabbaus, das Nachtangelverbot in Baden-Württemberg abzuschaffen. Die Fischereiverbände widersprachen damals der Abschaffung in einem Brief an den Ministerpräsidenten Teufel. Der Württembergische Anglerverein schrieb jetzt Abgeordnete des Landtages an, um eine Aufhebung erneut anzustoßen.

Fachkongress der FREIEN WÄHLER: „Fischerei in Bayern – Tradition und Nachhaltigkeit“. Neben der Fischerei waren auch Angelvereine und Angler ein Thema. Auch bewirtschaftende Angelvereine sollen neben der Fischerei entschädigt werden bei Schäden durch Kormoran und Co. Zudem will man gerade auch Angeln in Bayern fördern.

Wir berichteten bereits breit über das von der EU verordnete Rückwurfverbot untermaßiger Dorsche für Angler und den Konflikt mit der deutschen Regierung dazu. Durch Nachfragen von Netzwerk Angeln findet das Thema nun auch Eingang in die Parteipolitik und Koalitionsrunden.

Schon mit der Fusion traten erste Verbände aus dem DAFV aus. Dennoch gibt es bei jeder Hauptversammlung des DAFV das Gerücht, bald wolle dieser oder jener ausgetretene Verband zurückkehren. Auch auf Landesverbandssitzungen wurde dies immer wieder gestreut. Wir bekamen dazu Antwort von den ausgetretenen Verbänden.

Das Baglimit für Dorsch in der westlichen Ostsee sorgt immer wieder für Unmut. Bereits jetzt gaben angeltouristische Betriebe an der Ostsee auf. Zur anstehenden Festsetzung der Quoten fragen wir die zuständige Ministerin Klöckner. Denn die gewerbliche Fischerei sollen höhere Quoten bekommen, für Angler soll es aber beim jetzigen Baglimit bleiben.

Einmal mehr zeigt sich, was kompetente und am Angler und Angeln orientierte Verbände erreichen können. Der Anglerverband Niedersachsen konnte das neue Fischereigesetz in NDS weitgehend "entschärfen" bzw. sogar verbessern. Der zweite Verband in NDS, Weser-Ems, reichte bei der ersten Anhörung noch nicht mal Vorschläge ein.

Gerade wird viel gejubelt über die neue Kormoranverordnung in NRW. Ob diese real mehr Regulierung bei Kormoranen bringen wird, bleibt abzuwarten. Der Kommentar zur Verordnung im Vergleich zu Bayern, Baden-Württemberg und mit internationaler Forschung beleuchtet das Thema.

Nicht nur in der Ostsee sind Meeresangler betroffen von immer mehr Einschränkungen und Verboten seitens der EU. Auch in der Nordsee will die EU durch Einbindung der Angler ins Management der Berufsfischer gerade Meeresangler weiter einschränken. Netzwerker Lars Wernicke analysiert und kommentiert.

Netzwerk Angeln ist parteipolitisch absolut neutral. Uns interessiert nach dem Motto „100% für Angler und Angeln“ nur die Angelpolitik. Daher loben und unterstützen wir Politiker ALLER Parteien, die sich konkret für Angler und Angeln einsetzen. Wie hier Gabi Schmidt, Landtagsabgeordnete der Freien Wähler in Bayern, deren aktuellen Infobrief wir hier veröffentlichen.

Netzwerker Lars Wernicke kommentiert die Pressemeldung des DAFV zur Entschliessung des europäischen Parlamentes zum Thema Meeresangeln und zeigt schonungslos auf, wie einseitig der DAFV die Chancen betont und die Augen vor den Risiken verschliesst.

Wenn Politiker bekennende, aktive Angler sind, gehört es dazu, sie auch zum Thema Angelpolitik zu befragen.
Im Interview:  Der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion der LINKEN, Jan Korte.

Das EU-Parlament hat am 12. 06. 2018 eine Entschliessung angenommen zum Thema "Freizeitfischerei" - also Angeln. Die Eingliederung der Angler in die GFP (gemeinsame Fischereipolitik) birgt zwar Chancen, aber auch viele Risiken. Dass Verbände wie EAA und DAFV für die Einbindung sind, sollte eh jeden Angler misstrauisch machen.

EU und BRD im „Clinch“. Nachdem die EU uns schrieb, dass Angler untermaßige Dorsche töten müssten, haben wir auch beim Bundeslandwirtschaftsministerium nachgefragt. Jan Korte von der Partei DIE LINKE nahm unseren Artikel zum Anlass, auch bei der Regierung nachzuhaken, wie Nachteile für Angler verhindert werden könnten. Die Antworten sind da - und wir müssen weiter nachhaken.

Diverse Verbände missbrauchen das Tierschutzrecht, um auch Angler mit Klagen zu überziehen. In Baden-Württemberg gibts es für solche Organsiationen sogar ein Verbandsklagerecht. Die FDP stellte einen Antrag auf Abschaffung dieses Verbandsklagerechts. Aber auch der Fischereiverbands-Präsident von Eyb (CDU) stimmte GEGEN den Antrag!

Wieder einmal ist es Anglerdemo, initiiert von Netzwerker Lars Wernicke, die sich als erstes mit den wirklich für Angler brisanten Themen wie Angelverbote im Rahmen Natura2000 beschäftigen, das analysieren und dazu veröffentlichen. Wir freuen uns, das zur umfassenden Information der Angler veröffentlichen zu können.

Schon seit dem Austritt des Landesfischereiverbandes Bayern aus dem DAFV wird bei jeder DAFV-Hauptversammlung davon geredet, der bayerische Verband wäre kurz vor dem Wiedereintritt. Der Präsident des Fischereiverband Mittelfranken e.V (1 von 7 Bezirksverbänden), Jörg Zitzmann, dazu mit einem klaren Statement.

quergehakt mit Gabi Schmidt

In unserer Interviewreihe quergehakt haben wir immer wieder interessante Gesprächspartner vor der Kamera. Diesmal Gabi Schmidt, Landtagsabgeordnete in Bayern und Kämpferin für die Anliegen der Angler und Fischer. Im Video berichtet sie unter anderem von ihrem Einsatz für Schnupperangeln in Bayern trotz PETA-Anzeigen.

Abschaffung Baglimit

Ein Baglimit für Angler ist nicht verhältnismäßig und eine Abschaffung ab 2019 zwingend erforderlich. Der ICES Advice begründet eine Abschaffung des Baglimit ab 2019. Lars Wernicke von Anglerdmo postuliert klar und nachvollziehbar die Forderung der Angler nach Abschaffung des Baglimits.