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 Bauernverband Schleswig Holstein deckt auf

 

Als Angler hatten wir ja schon sehr unter der Umweltministerin Hendricks (SPD) zu leiden, die ohne nachweisbare Fakten die Angelverbote in den Schutzgebieten der AWZ (Fehmarnbelt, Kadettrinne etc.) ausgesprochen hat. Über Kampf von Anglerdemo gegen diese unsinnigen Verbote berichten wir ja breit. Aber nicht nur Angler, auch alle anderen Nutzer natürlicher Ressourcen werden vom Bundesumweltministerium einseitig angegangen. Was der Bauernveband Schleswig Holstein hier aufdeckte ist besonders perfide:
Indem man Schülern Material zur Verfügung stellt, in dem einseitig Fakten diverser "Natur"schutzverbände als "Lehrmaterial" an die Sekundarstufe der Gymnasien zur Verfügung gestellt werden.

Hier geht es zum Bericht des Bauernverbandes:
https://www.facebook.com/BauernverbandSchleswigHolstein/photos/a.329685690456055.75061.329684410456183/1697924970298780/?type=3&theater

 

Der Bauernverband redet dabei Klartext:

  • Wir empfinden es als Affront gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe, wenn das Ministerium uns Landwirten vorwirft, gegen das geltende Recht zu handeln. Denn viele der Vorwürfe besagen genau das. Regelmäßige Medikamentierung: verboten. Ohne Tageslicht: verboten. 24 Stunden ohne Futter und Wasser: verboten. Nach der Geburt zurechtgestutzt: mit Ausnahmen verboten.

  • Wir empfinden es als wenig staatsbürgerlich, wenn Schulkinder mit einseitigen Quellen angehalten werden, ein Thema zu recherchieren.

  • Wir empfinden es als bevormundend, wie Schulkinder auch mit einer gezielt diffamierenden Wortwahl einer in eine ideologisch präferierte Ernährungsweise gedrängt werden.

  • Wir empfinden es als unredlich, wie mit Zahlen Fakten vorgegaukelt werden, für die es keine wissenschaftlich basierte Grundlage gibt: 15 Kilo Futtergetreide, 90 % der Futterenergie für den Erhaltungsbedarf usw.

  • Wir fordern das Ministerium als Vertretung aller Bürger auf, eine derart einseitige Darstellung richtig zu stellen! Das ist Indoktrinierung, keine Bildung.

 

 

Meine Meinung dazu

Dass das Bundesumweltministerium "seltsame" Wahrheiten auf Grund mangelhafter Faktenlage und von Umweltverbänden herangezogenen, nicht nachweisbaren Behauptungen öfter in die Welt zu setzen scheint, vermutet man als Angler (und kann bei Anglerdemo nachgucken) eh schon - Stichwort Angelverbote Schutzgebiete AWZ (Fehmarnbelt etc.).

Dass hier der Bauernverband Schleswig-Holstein ein ähnliches Verhalten/Verhalten des BMU in Sachen Tierhaltung bei Bauern klar dar- und belegt, macht die Sache nicht besser.

Gleichzeitig nehmen GRÜNE Politiker z. B. PETA in Schutz, wenn diese öffentlich eine Ministerin bedrohen (die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast, siehe unter anderem: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1568642-ich-lass-mich-nicht-verbiegen).

Dass hier eine SPD-Bundesumweltministerin sowas raushaut bzw. NICHT zurücknimmt, das zeigt, wie weit es schon gekommen ist!
Als Baden-Württemberger weiss ich ja, was (Anglern) droht, wenn die Schwarzen unter den GRÜNEN mitregieren wollen - Da ist man als Angler schnell Verfügungsmasse und die CDU bricht für die Macht klar Wahlversprechen (Nachtangelverbot aufheben etc.) ....
Was unter Rot-Grün drohen kann für Angler, wenn dann solche SPD-Umweltministerinnen auf GRÜNEN Extrem-Verbots-Fundamentalismus treffen, darüber sollte man besser nicht nachdenken!

Daher ruhig weiterteilen, dass auch unbedarftere Bürger als Bauern, Angler und Jäger das mitbekommen, wie hier einseitig agiert und versucht wird, Kinder in den Gymnasien einseitig zu indoktrinieren.

Die "Schützer" um NABU, BUND, PETA etc. dürften jubeln ob dieser "kostenlosen" Unterstützung seitens des Ministeriums (vielleicht wurden sie aber für die Zuarbeit auch noch aus Steuermitteln bezahlt?) für ihre einseitige Propaganda.

Angler sollten sich darüber klar sein, dass diese Methode ohne eigene Fakten oder seriöse, unabhängige Wissenschaft Menschen auszusperren oder ihnen etwas zu verbieten, durchaus seitens vieler Ministerin und Behörden im Bund wie in den Ländern Methode hat.

Hier zu informieren und solche Berichte weiter zu teilen, sollte daher für jeden selbstverständlich sein, der auch morgen noch Angeln will..

Denn im Gegensatz zum Bauernverband hört man zu solchen Themen von den Naturschutzverbänden der organisierten Sport- und Angelfischerei, in- und ausserhalb des DAFV, auch praktisch nichts oder nicht viel.

So muss man das als Angler selber in die Hand nehmen und solche Meldungen selber weiter verbreiten.

 

 

Thomas Finkbeiner

 


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