dafv keine rueckkehrer teaser

 

Unbestritten ist, dass Angler dringend einen guten Lobby- und Öffentlichkeitsarbeitsverband im Bund und in Europa benötigen. Fast genauso unbestritten – ausser natürlich DAFV-intern – ist, dass der DAFV nicht ansatzweise in der Lage ist, dies auch zu leisten.


Der Mitgliederschwund des DAFV

Schon direkt nach der Gründung des DAFV begann mit dem Austritt des bayerischen Landesverbandes die Erosion des DAFV. Als dann der Austritt des Anglerverband Niedersachsen folgte, waren bereits die beiden größten Landesverbände raus aus dem DAFV. Alleine der Landesfischereiverband Bayern und der Anglerverband Niedersachsen vertraten zu diesem Zeitpunkt  ca. 220.000 Mitglieder. Diesem Beispiel folgten zahlreiche andere Landes- und Spezialverbände und traten ebenfalls aus dem Bundesverband DAFV aus bzw. kündigten.

Seither wurde bei jeder Hauptversammlung des DAFV, hinter der vorgehaltenen Hand, bei Zigarettenpausen, im Flurfunk aber auch halboffiziell, gestreut:
Dieser oder jene gekündigte Landesverband würde bald in den DAFV zurückkehren.
Auf mancher Landesverbandsversammlung wurde das auch offiziell vom Podium herunter behauptet. Bisher hatte jedoch nur, in einer von nicht wenigen als „zweifelhafter Prozess“ titulierten Abstimmung, der Landesfischereiverband Baden-Württemberg diese Rückkehr durchgesetzt und nach Hörensagen hat der Rheinische Fischereiverband seine Kündigung zurück gezogen.

Mit den aktuellen Kündigungen der Landesverbände aus dem Saarland und Hamburg sind es dann künftig wohl keine 500.000 mittelbaren, zahlende Mitglieder mehr, die über ihre Vereine und deren Landes- und Spezialverbände im DAFV organisiert sind. Vor der Fusion waren in DAV und VDSF zusammen ca. 900.000 Sport- und Angelfischer organisiert, direkt nach der Wende waren das noch über 1,1 Millionen.

Und das bei einer Zahl an Anglern, die laut Werbeträgerstudie Allensbach (die haben nichts mit Anglern oder Angeln zu tun und sind daher unverdächtig, Zahlen zu schönen) in Deutschland aber über 5 Millionen beträgt.


Auch 2018 wieder Rückkehrgerüchte

Dank “Rute und Rolle” - Chefredakteur Georg Baumann, der bei der Mitgliederversammlung des DAFV anwesend war, wurde ich darauf aufmerksam, dass auch 2018 wieder erzählt worden sein soll, das ausgetretene Verbände zurückkehren wollten. Dass einige Teilnehmer zuversichtlich wären, dass der Landesanglerverband Sachsen bald wieder in den DAFV eintreten würde und es sogar beim Landesfischereiverband Bayern positive Signale gäbe.

Da ich ähnliche Äußerungen bisher von jeder Hauptversammlung zugetragen bekam, dachte ich, es wäre an der Zeit, einfach mal bei den ausgetretenen Verbänden nachzufragen, was an solchen Äußerungen dran sei.

Hans "Kati" Kathmann schrieb also die ausgetretenen Verbände an, um konkret nachzufragen, wie es mit dem Rückkehrwillen und der Einschätzung des DAFV aussieht.

Viele haben geantwortet. Auch die Sachsen und Bayern, die als „Rückkehrkandidaten“ genannt wurden.

Es ist ein recht eindeutiges und klares Bild, dass sich aus den vielen Antworten ergibt.

Der geneigte Leser kann dies nachfolgend selber lesen und einschätzen.

 

 

Die angeschriebenen Verbände

  • Landesanglerverband Sachsen
  • Landesfischereiverband Bayern
  • Anglerverband Niedersachsen
  • Fischer Union West
  • Landesfischereiverband Rheinland Pfalz
  • Anglerverband Schleswig Holstein
  • Angelsportverband Hamburg
  • Fischereiverband Saar
  • DSAV
  • PSVD
  • Rheinischer Fischereiverband

 
Unsere Fragen zur Rückkehr in den DAFV

1.:
Plant ihr Verband kurzfristig die Rückkehr in den DAFV?
Falls ja:
2.:
In welchen konkreten Punkten hat sich die Arbeit des DAFV gegenüber ihrem Austrittszeitpunkt so signifikant verbessert, dass dies Ihrem Verband 3 Euro vom Geld jedes der bei ihnen organisierten Sport- und Angelfischer pro Jahr wert wäre?
2.1.:
Ist die Rückkehr bereits in den Gremien ihres Verbandes abgestimmt und wie wurden die Sport- und Angelfischer in ihren Vereinen vorher in die Entscheidung eingebunden?

 

Die Antworten

 Alle Antworten eindeutig, klar, ohne jeden Zweifel an der Einstellung zum DAFV.


Sachsen

Sehr geehrter Herr Kathmann,

vielen Dank für die Anfrage!

Ich möchte diese Anfrage wie folgt beantworten:
Unser Landesverbandspräsidium hat sich, auch seit dem Austritt aus dem DAFV, mit der Fragestellung einer Mitgliedschaft beschäftigt und hierüber intensiv diskutiert. Wenngleich wir die dringliche Notwendigkeit einer bundesweiten Interessensvertretung sehen, so sehen wir kurzfristig keine Möglichkeit eines Wiedereintritts!
Aus diesem Grund hat sich die Beantwortung der nachfolgenden Punkte erledigt.
Im Übrigen haben wir stets unsere Regionalverbände und Vereine eingebunden. In Regionalkonferenzen und Stützpunktberatungen haben wir hierzu ausgiebig diskutiert und beraten.

Beste Grüße aus Dresden!

mit freundlichen Grüßen und Petri Heil!

Jens Felix

Geschäftsführer

 


Bayern

Sehr geehrter Herr Kathmann,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Als Landesfischereiverband Bayern diskutieren wir aktuell keine Rückkehr in den Bundesverband. Uns ist allerdings klar, dass es auch einer Vertretung der Interessen bayerischer Fischer auf Bundes- und EU-Ebene bedarf. Wir sind hier deshalb selbst regelmäßig aktiv, beispielsweise mit parlamentarischen Abenden in Berlin und Brüssel.

Viele Grüße

Thomas Funke

 


Niedersachsen

Sehr geehrter Herr Kathmann, lieber Hans,
mit Aufmerksamkeit beobachtet der Anglerverband Niedersachsen die politische und gesellschaftliche Entwicklung um das Angeln nicht nur in Niedersachsen sondern auch in Deutschland und in Europa. Dabei wird mehr als deutlich, dass ein handlungs- und arbeitsfähiger Dachverband auf deutscher und europäischer Ebene mehr als notwendig ist. Auf diesen - neu zu schaffenden Verband - warten dringende zukünftige Aufgaben und Tätigkeiten, daneben sind zahlreiche Unzulänglichkeiten der Vergangenheit zu bewältigen und mit nachhaltiger Orientierung neu zu steuern.
Das Präsidium und die Mitglieder des Anglerverbandes erkennen insgesamt den Bedarf und würden einem solchem Gremium grundsätzlich aufgeschlossen und fördernd gegenübertreten.
Zu den Fragen:
zu 1. Nach dem mit eindeutiger Mehrheit getragenen Beschluss der Mitgliederversammlung, die Kündigung im DAFV auszusprechen, hat es unsererseits keinerlei Intensionen gegeben, eine Rückkehr in den DAFV in Betracht zu ziehen.
Etwaige Gerüchte – wie angemerkt in diversen Veranstaltungen vorgebracht – entbehren jeglicher Grundlage unsererseits, zeigen aber die mangelnde Seriosität des DAFV.
Aufgaben, die eigentlich einem Bundesverband obliegen (z.B. Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, konstruktive Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung), ist der Anglerverband in Eigenständigkeit angegangen oder erledigt diese Projekte in Zusammenarbeit mit nicht im DAFV organisierten Landesverbänden.
Unsererseits ist derzeit auch nicht ersichtlich, dass ein derartiger Gedanke – die Rückkehr in den DAFV – eine solide Grundlage der Betrachtung überhaupt besitzen könnte. 

Zu 2. Die Beantwortung dieser Frage muss der Anglerverband schuldig bleiben. Aufgrund der mangelnden Wahrnehmung des DAFV in der Öffentlichkeit, liegen uns (außer der Eigenberichterstattung in Internetpräsenz oder Verbandsbroschüre Fischwaid) keinerlei prüfbare Erkenntnisse signifikanter Erfolge vor.

Zu 3. Die Beantwortung dieser Frage entfällt, da der Anglerverband zur Zeit keine Notwendigkeit einer derartigen Erörterung sieht.
Satzungsbedingt müsste eine derartige Entscheidung auch durch die Delegierten unserer Mitgliedsvereine in der Mitgliederversammlung getroffen werden. Damit wäre eine Einbindung unser Mitglieder Voraussetzung.

Ich hoffe, die Beantwortung der Fragen war vollumfänglich. Sollte dennoch Klärungen notwendig seien, so bitte ich Dich, mich zu kontaktieren.
Ich wünsche Dir persönlich alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil

Werner Klasing
Präsident

 

Rheinland Pfalz, Fischer Union West

Sehr geehrter Herr Kathmann,
wir werden auf gar keinen Fall in einen DAFV in der jetzigen Konstellation zurückkehren. Wir haben sogar in einer unserer letzten Vorstandsitzungen noch darüber gesprochen, dass wir seit dem Austritt sehr viel sinnvolle Dinge mit den eingesparten Beiträge unternehmen konnten.

So gaben wir für einen Mitgliedsverein eine Soforthilfe als das Vereinsheim brannte, unterstützen Jugendarbeit, und fördern einen Fischlehrpfad.

In 2017 erhielten unsere Mitgliedsvereine eine Beitragsrückerstattung von 20 %.
Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem „ Petri Heil!“

Alfred Reichert

 

Schleswig Hostein

Moin Moin,

unser Anglerverband SH bleibt bei der Kündigung im DAFV .Bei unserer Hauptversammlung im Februar habe ich die Frage gestellt, ob wir bei unserer Kündigung bleiben.

Die Hauptversammlung hat sich einstimmig dafür entschieden, dass die Kündigung bestehen bleibt!!!

Wir Anglerwerden vom DAFV nicht gut vertreten.

Mit freundlichem Gruß

S.Stockfleth Präsident


Hamburg

Der ASV Hamburg tritt gemäß Mitgliederbeschluss zum 31.12.2018 aus dem DAFV aus. Gegenwärtig gibt es keinerlei Pläne wieder einzutreten. Es wäre ja noch während der Laufzeit der Mitgliedschaft eine Rolle rückwärts.

Kein Verbandspräsidium kann natürlich evtl. Mitgliederbeschlüsse vorhersehen.

Da eine Rückkehr in den DAFV mit einer Beitragserhöhung für alle Mitglieder verbunden wäre halte ich es gegenwärtig für schwer vorstellbar.

Herzliche Grüße aus dem Norden

Angelsport-Verband Hamburg e. V.

Referent für Presse- und Öffentlichkeit

Werner Kleint

 


Saarland

Sehr geehrter Herr Kathmann,

Bezug nehmend auf Ihre Anfrage vom 14.06.2018 teile ich Ihnen mit,  dass der Fischereiverband Saar KdöR keine kurzfristige Rückkehr in
den DAFV plant.

 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schneiderlöchner
Präsident Fischereiverband Saar

 

 


DSAV

zu 1:
NEIN, DER DSAV PLANT KURZFRISTIG KEINEN WIEDEREINTRITT IN DEN DAFV.


ANMERKUNG:
PRINZIPIELL VERFOLGEN WIR NATÜRLICH DIE ENTWICKLUNG DES DAFV AUFMERKSAM. DEN WIR ALS ANGLER BRAUCHEN EINEN EINHEITLICHEN BUNDESVERBAND, DER DIE INTERESSEN DER DEUTSCHEN ANGLER BUNDES- UND EUROPAWEIT VERTRITT. GERADE DIE AKTUELLEN ENTWICKLUNGEN ZEIGEN, DASS WIR GEEINTES HANDELN DRINGENDER ALS JE ZUVOR BENÖTIGEN.

ES GIBT ZUR ZEIT EINIGE AKTIONEN, FOREN, BÜNDNISSE ODER ÄHNLICHES, DIE ES SICH ZUM ZIEL GESETZT HABEN, ANGLER IN DEUTSCHLAND NÄHER ZUSAMMEN RÜCKEN ZU LASSEN UND ZUM GEMEINSAMEN HANDELN ZU BEWEGEN.

WIR ALS DSAV SIND IMMER AN EINER ZUSAMMENARBEIT MIT ALL DIESEN PLATTFORMEN INTERESSIERT. WIR BEDAUERN ES, DASS DABEI ABER IMMER NOCH GERN VORURTEILE UND BEFINDLICHKEITEN GEPFLEGT WERDEN UND DAMIT DIE EINHEIT DER ANGLER AUS UNSERER SICHT KURZFRISTIG NICHT IN GREIFBARE NÄHE IST.

 

WIR WÜNSCHEN DEM NETZWERK-ANGELN EINEN GUTEN START UND HOFFEN AUF EINE GUTE DAUERHAFTE ZUSAMMENARBEIT. FÜR WEITERER ANFRAGEN ODER ÄHNLICHES STEHEN WIR IHNEN GERN ZU VERFÜGUNG.

MFG STEFFEN QUINGER

PRÄSIDENT

 

Rheinischer Fischereiverband

Sehr geehrter Herr Kathmann,

vielen Dank für IHR Interesse an unseren Entscheidungen, eigentlich wollten wir gar nicht antworten, Fakt ist aber folgendes:
Auch wenn Sie jetzt ein neues Portal, oder was auch immer haben, wenn dahinter EIN, DER Herr Finkbeiner steckt, sind wir zu keinerlei Kommunikation bereit. Viel zu viel negative Erfahrung liegt da hinter uns. Menschen die Dinge unwahrheitsgemäß durch den Äther jagen, sind bei uns nicht unbedingt willkommen.

Aus diesem Grunde möchten und werden wir uns an solchen Spielchen nicht beteiligen. Der Begriff Pressefreiheit ist uns wohl bekannt und es ist gut das es Ihn gibt. Nur wie er manchmal über die "Strasse" gefegt wird, ist schon beängstigend. Auch wenn wir jetzt wieder eine Klatsche kriegen sollten, an "Spekulatius" Aktionen beteiligen wir uns nur zur Weihnachtszeit.

Mit besten Grüßen
Reiner Gube


Bezirksverband Mittelfranken im Landesfischereiverband Bayern

Wir hatten nach einem Termin mit der Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt von den freien Wählern bereits den Präsidenten Jörg Zitzmann des Fischereiverbandes Mittelfranken e.V. als Bezirksverband des Landesfischereiverband Bayern kennen gelernt.

Sein Verband hat einen Beschluss, aus dem bayrischen Landesverband auszutreten, sollte der wieder in den DAFV zurück kehren wollen.

Siehe dazu unseren Artikel:
Kritische Haltung Bezirk Mittelfranken – Keine Rückkehr in DAFV

Daraus das eindeutige, vom Präsidenten Zitzmann autorisierte Zitat:

 

  • Es gibt einen Beschluss der Mittelfranken, umgehend aus dem Landesverband Bayern auszutreten, sollte dieser in den DAFV zurückkehren wolle'
  • Dieser Beschluss gelte weiter, der Präsident wolle ihn auch aus innerer Überzeugung umsetzen, sollte wider Erwarten eine solche Rückkehr kommen
  • Der Verband Mittelfranken sei finanziell und politisch stark genug, um notfalls weder einen Landes- noch einen Bundesverband zu brauchen
  • Es gebe KEINERLEI Grund in der “Arbeit” des DAFV, diesen Beschluss und die Haltung zum DAFV zu verändern

 

netzwerkerkathmannklein
Hans „Kati“ Kathmann

 

netzwerkerFinkbeinerklein
Thomas Finkbeiner

 


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Kommentare  

Moin Thomas,
Moin Hans/Kati,

die Statements sind ja teilweise an Deutlichkeit kaum zu toppen ;-), die "Antwort" des RhFV kann man
wohl nur als klassisches EIGENTOR bezeichnen., für die "Reaktion" ist fremdschämen angesagt, da rollen
sich einem die Fußnägel auf! Auch das rumgeeiere von Schneiderlöchner ist entlarvend (man beachte
die Einschränkung "kurzfristig"), aber immerhin hat es, ganz im Gegensatz zum RhFV, wenigstens zu einer Antwort in der Sache gereicht. Der RhFV hätte sich die "Antwort" besser gespart, ganz nach dem Motto "Wenn man überhaupt keine Ahnung hat,..." Wie gut, dass ich Niedersachse bin...;-)

Grüße, Petri und alles Gute
Ralf
Antworten
Tja, so ist das, Fakten sprechen eben für sich ;-)
Ich finde, dass alle Antworten klar machen, woran man bei den einzelnen Verbänden ist.

Aber ich will mich auch hier nochmals bei allen antwortenden Verbänden bedanken, die damit immerhin geholfen haben, dass Angler nun richtig informiert sind und keiner mehr auf die Märchen reinfällt, es würden bald Verbände wieder zurück kommen!
Antworten
Die Beine des Rosses, auf dem die "Rheinischen" sitzen sind so lang, dass diese einzuknicken drohen.
Antworten
Ein netter Vergleich :-)
Antworten
Kommt sich der Büttenredner und Märchenonkel des RhFV eigentlich selbst nicht langsam peinlich vor?
Antworten
Kann ich Dir leider nicht sagen, wir können nur veröffentlichen, was wir als Antwort bekommen bekommen haben. Den Schluss daraus muss der geneigte Leser dann selber ziehen.
Antworten
Danke für das Recherieren und Mitteilen

Die Antwort sprechen ja deutlich für sich und machen deutlich,, dass das Bedürfnis nach einem neuen Bundesverband sich nun zunehmend aus Sicht der meisten Verbände in den Vordergrund drängelt. Diese "ungeduld" wird sich wohl bald einen Weg bahnen.

Die Antwort des Vertreters des Rheinischen Verbandes macht im Gegensatz und Vergleich zu anderen Erklärungen -zurückhaltend ausgedrückt- keinen professionellen Eindruck!

Grüße
Antworten
Ich persönlich denke, dass ein (wirksamer) Bundesverband für Angler nicht aus den Landesverbänden oder mit bisherigen Verbandsfunktionären stattfinden kann. Da die alles aus Naturschutzverbänden der bewirtschaftenden Angelvereine kommen und eben schon laut Satzung daher weder Angler noch Angeln in den Vordergrund stellen DÜRFEN.
Vereine und Verbände der Vereine sind wichtig als Dienstleister für Angler (wie auch Industrie, Angeltourismus etc.), aber sie können Angler oder das Angeln auf Grund ihrer Strukturen NIE wirkungsvoll vertreten.
Siehe dazu auch folgenden Artikel hier auf Netzwerk-Angeln:
"Eine kompetente Vertretung für Angler und das Angeln"
https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/95-eine-kompetente-vertretung-fuer-angler-und-das-angeln.html
Antworten
Eben, bis auf überschaubare Ausnahmen ist das jetzige Konstrukt ja keineswegs eine Minireformwürdige Basis, sondern Teil des Problems.

Zumindest zeigt der stete Tropfen Wirkung,die Dauerverkasperung durch die bekannten Fahnenschwenker bekommt mehr und mehr Risse.

Danke an alle emsigen Aufklärer und Rechercheterrier:-) fürs dranbleiben!
Antworten
Danke fürs Lob, klar bleiben wir dran ;-)
Antworten
Wenn der Rheinische zurückkehrt zum BV gibt es bestimmt ein Pöstchen beim DAFV als Belohnung sozusagen.....wetten?!
Antworten
Dagegen wetten würd ich nicht ;-)
Antworten
Es wäre ja nicht das erste Mal, dass die Fahnentreue des Rheinischen mit einem Pöstchen bedacht wird.
Antworten

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