00urlaubsbilderbericht farsund reiner storch

 

Von Dorsch und Köhler über Lippfische bis zu Dornhai und Meerforelle:
Ein Bilderbericht vom Norwegenurlaub in Farsund

Bilder sagen mehr als 100 Worte , aber Worte geben den Bildern erst die Kraft. Reiseberichte, welche die Atmosphäre und den Spaß am Angeln wiedergeben, zeigen das immer wieder. Gerne bringen wir dann auch solche Berichte, in denen es nicht um neue Rekorde, Methoden, Taktiken geht.
Sondern solche Reiseberichte wie hier von Reiner Storch, bei denen man die ehrliche Freude am Angeln in Norwegen, zusammen mit guten Freunden, aus jedem Wort und jedem Bild „herauslesen“ kann!
Danke für die Erlaubnis zum veröffentlichen an Reiner Storch.

Thomas Finkbeiner

 

Tag 1, Ankunft und erstes Angeln

Als wir am 29.5. in Norwegen ankamen, wurden wir von Regen Wind und Gewitter begrüsst, das verhieß nichts Gutes. Aber unsere Laune haben wir uns nicht verderben lassen.

Als wir unser Feriendomizil bezogen hatten, hielt uns nix mehr. Schnell nur ein paar Würfe machen mit der Spinnrute, wir brauchten schließlich Köderfische...
Makrelen...aber es ging nix.

Am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück schnell zu unseren Erfolgsspot für Makrelen, und schnell hatten wir unsere Köderfisch.
Nach dem Frühstück wollten mir dem Boot raus, aber leider Wind bis Stärke 6. Mit dem Kleinboot keine gute Idee, also auf zur Mole, da,geht eigentlich immer was…
Pollack Köhler, Hornis oder auch mal ein Dorsch.
Aber die Bedingungen waren sehr schlecht - Wind und die Wellen schlugen über die Mole.

Also ab zu unserem Plattfischspot, Grundrute raus und schon ging es los. Eine Platte nach der andere wanderte in den Eimer..
Klasse erfolgreicher erster Angeltag.

 

Tag 2, schlechtes Wetter

Am nächsten Tag genau das selbe Spiel ..
Wind Regen Wind.

 

Tag 3, besseres Wetter, mehr Fische

Am dritten Tag änderte sich die Wetterlage und wir konnten mit dem Boot raus ...
Schöne Fische konnten gefangen werden.
Dorsch, Leng, Köhler und ein Petermännchen.
Das war für unseren Ronny zwar ein schöner Fisch.
Aber Ronny wurde an der Hand erwischt.
Zum Glück hat ihm der Stachel nur oberflächlich in die Hornhaut gestochen, somit hatte er nur an diesem Tag ordentlich Schmerzen.

 

Tag 4, Pollack und Köhler von der Mole

Am nächsten Tag ging es dann zu unserem Erfolgsspot - die Mole.
Pollack und Köhler in guten Küchengrössen wurden gefangen.
Mit der Posenrute Fischfetzen in 4 Meter Wassertiefe, damitt lief es am besten..

 

Tag5, Boot oder Ansitz?

Den nächsten Tag gingen wir ruhig an, weil es regnete waren wir am überlegen:
Boot oder Ansitz?

Am Ende wurde das Boot genommen, war ja windstill. Aber auf dem Meer lief nix. Verschiedene Spots würden angefahren aber null Fisch…
Also zurück..
Dann unter der Brücke mit starker Strömung nur ein Versuch - und es knallte in der Rute.
Ein Hammerdrill begann.
Haialarm.
Ich konnte einen Dornhai von knapp einem Meter Länge landen.
Danach folgte dann ein Dornhaie an Nandors Rute.
Dann wieder bei mir..
Da der Dornhai in Norwegen unter Schutz steht, wurden alle Fische sorgfältig wieder in Ihr Element zurück gesetzt.

 

Tag6, Meerforellen

Am nächsten Tag war der Plan dann wieder ein gemütlicher Ansitz auf Plattfisch. Nebenbei noch bisschen mit der Spinnrute auf Makrele - alles easy..
Plötzlich ein heftige Zug an meiner Grundrute.
ANSCHLAG..
Eine schöne Meerforelle wollte unbedingt das Tageslicht bewundern.
Nach kurzem Foto wurde sie dem kühlen Nass zurück gegeben, war ein Aufsteiger...

Aber schon der nächste Biss verhieß wieder was Gutes.
Eine Mefo von knapp 60 cm dürfte dann doch mit.
Das ließ Nandor (Veritas) keine Ruhe, er wollte auch ne Meerforelle Seine Geduld zahlte sich aus, er bekam auch seine Mefo.
So vergingen die Tage wie im Flug...

Wir haben ja schon seit Jahren immer in der selben Gegend gebucht, somit konnten wir bei jeder Wetterlage fischen, da wir viele Spots und für fast jedes Wetter Ausweichöglichkeiten kennen.
Es gibt sehr viele Spots wo wenig bis gar kein Wind hinkommt, dann wieder Spots wo man mit dem Auto bis ans Wasser fahren kann. Somit kann man, auch wenn es regnet, gut angeln.

An einem Tag sahen wir uns dann nur die Gegend an.
Es waren gigantische Anblicke.
Und wir fuhren Serpentinen hoch und wieder runter.
Kurven von 90 Grad und Steigungen bis 60 Prozent..
Berge rauf und wieder runter und eine herrliche Natur.

 

Tag 7, Fisch satt

Am nächsten Tag dann wieder mit dem Boot raus ich könnte einen Leng von knapp 110cm ins Boot holen.
Ausserdem konnte auch Ronny zwei gute Leng verhaften..
Veritas konnte schöne Köhler fangen…
Es war klasse.
Dann frischte aber wieder der Wind bis Stärke 7 auf, also nur von Land aus weiter angeln....
PLATTFISCH satt..
Pollack satt...
KÖHLER genug..
Und Makrelen ohne Ende…

 

Die restlichen Tage vergehen zu schnell

So ging es bis zum letzten Tag weiter.
Am letzten Tag versuchten wir es dann nochmals unter der Brücke bei starker Strömung. Eine ähnlich starke Strömung wie in der Elbe im Hauptstrom in Hamburg....

Bei mir lief es nicht, aber bei Rainer Backhaus.
Ein guter Drill - ein Dornhai von 110 cm wollte unbedingt noch fotografiert werden....
NANDOR fing ausserdem noch einen wunderschönen blauen Lippfisch…
Auch dieser Fisch würde seinem Element zurück gegeben...

 

Ein toller Urlaub in Farsund

Alles in allem verlebten wir einen schönen und Erfolgreichen Urlaub in Norwegen ..…
Wir haben viel gesehen und erlebt viel gelacht und auch ernste Gespräche geführt…
Norwegen.....WIR KOMMEN WIEDER

Reiner Storch

 

Und hier zur Abrundung eine bunte Palette an Fotos

 

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Text und Bilder Reiner Storch


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Kommentare  

Toller Bericht, Reiner!

Ich finde es super, wenn jemand nicht nur den Rekordfisch im Blick hat, sondern sich auch am Artenreichtum der norwegischen Küstengewässer erfreuen kann.

So wie sich das liest habt ihr in, Farsund ja schon reichlich Erfahrung.
Drücke euch die Daumen für weitere erfolgreiche Angelreisen nach Südnorwegen ;)
Antworten
Stimme vollkommen zu - das war auch der Grund für mich, Reiner zu ragen, ob wir das veröffentlichen dürfen. Weils eben nix schön- oder bezahlt geschriebenes ist!
Sondern direkt "from the heart of an angler"...
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