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Über 6.000 Kormorane fressen in Schleswig-Holsteins Binnengewässern pro Jahr Fische im Wert von über 500.000 Euro. Der scheidende Umweltminister Dr. Robert Habeck lud Vertreter der Binnenfischerei zum Gespräch über die neue Landeskormoranverordnung ins Ministerium ein. Der umwelt- und agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, Volker Schnurrbusch, erklärt dazu:

„Der Minister will das Problem offensichtlich mit Geld zuschütten und hofft, die Binnenfischer auf diese Weise ruhigzustellen. An die Ursache des Problems, den überproportional hohen Kormoranbestand, wagt sich der grüne Minister jedoch nicht heran. Hier wird einmal mehr deutlich, dass es den Grünen wichtiger ist, Tiere um jeden Preis gewähren zu lassen, statt arbeitende Menschen in ihren Interessen zu unterstützen.

Die AfD-Fraktion fordert den Umweltminister auf, die Voraussetzungen für nachhaltige Fischerei in Schleswig-Holstein zu schaffen. Dazu muss mit Fischern und Jägern zusammengearbeitet werden, um den Kormoranbestand wirksam zu regulieren. Ansonsten ist der Beruf des Binnenfischers in Schleswig-Holstein bald ausgestorben.

Minister Dr. Habeck ist außerdem der Steuergeldverschwender des Tages. Im neuen Haushalt sollen sowohl 200.000 Euro jährlich für Fraßentschädigung bereitstehen, als auch weiterhin Gelder in die Förderung nachhaltiger Fischerei fließen, die jedoch durch den hohen Kormoranbestand faktisch nicht mehr möglich ist.

Darüber hinaus bestehen Zweifel an den vorgelegten Zahlen des Umweltministeriums. In den amtlichen Zahlen fehlen offenbar jene Kormorane, die nicht hier ansässig sind, sondern Schleswig-Holstein lediglich als Sommerhabitat nutzen. Diese Vogelschwärme fallen bei der Fischentnahme jedoch erheblich ins Gewicht. Mit geschönten Statistiken sollten die Binnenfischer nicht geblendet werden.“

 

Text und Bild Volker Schnurrbusch, Landtagsfraktion AfD, Schleswig Holstein

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