
WELCHES WÄRE EUER FISCH DES JAHRES ALS ANGLER?
Es wird Zeit für einen „Fisch des Jahres“ speziell für Angler!
Die Abstimmungen und Ernennungen der Naturschutzverbände zu deren “Fisch de Jahres“ haben meist nicht die Interessen der Angler im Fokus, sondern primär den Naturschutz.
Da werden immer wieder Arten nominiert, die kaum jemand gezielt beangeln will (weil zu klein oder zu selten), die man gar nicht beangeln darf (ganzjährige Schonung) oder die man aufgrund ihrer Ernährung und fehlender Methoden kaum haken kann. Manchmal sind es auch biologisch gesehen nicht einmal echte Fische (wie die Neunaugen).
Die Abstimmung zum Fisch des Jahres 2027
Daher stellen wir hier 3 Fischarten zur Wahl, die alle eine hohe Bedeutung für Angler, Angeln und Anglerschutz haben und jeweils ganz besondere, positive Eigenschaften mitbringen.
1 - Forellen aus der Zucht/in Anlagen

Ja, "Forellen aus der Zucht/in Anlagen" ist keine biologische Art! Es geht hier aber nicht um Biologie oder Naturschutz! Sondern um Angeln und Anglerinteressen. Denn jeder normale Angler weiß ja, was damit gemeint ist: Die ganzen verschiedenen Zuchtforellenarten, die man in Anlagen fangen kann.
Für die große Zahl an Anglern, die gerne auf Forellen fischen, gibt es viel zu wenige Salmonidengewässer – oft bekommt man dort auch schlicht keine Gastkarten.
Daher sind Forellen aus Zuchtanlagen eine hervorragende Alternative für Forellenangler, die auch gerne mal einen Fisch für die Küche entnehmen. Kalkulierbare Kosten und reelle Fangaussichten machen das Angeln in solchen Anlagen immer populärer.
Gleichzeitig entlastet diese Alternative den Entnahmedruck auf natürliche Salmonidengewässer, wo man so den Wildbestand durch strenge Entnahmelimits und Küchenfenstermaße effektiv schonen kann.
So helfen Zuchtforellen in Anlagen gleich 2 Gruppen von Anglern!
2 – Waller

Im Zuge des Klimawandels und sich ständig verändernder Gewässerbedingungen (steigende Temperaturen, invasive Arten) ist der Waller ein Fisch, der Raubfischanglern in fast allen Gewässertypen verlässliche Fanggelegenheiten bietet. Er verträgt auch höhere Temperaturen bestens und ist als Nahrungsgeneralist nicht auf eine spezielle Zusammensetzung des Fischbestandes angewiesen.
Nach einem einmaligen Initialbesatz muss in fast keinem Gewässer nachbesetzt werden, da sich der Waller hervorragend anpassen und natürlich vermehren kann. So bietet er klassischen Raubfischanglern tolle Drills und senkt gleichzeitig die Besatzkosten der Vereine deutlich.
3 – Wildkarpfen

Der Wildkarpfen kann im Gegensatz zum Zuchtkarpfen bereits bei geringeren Temperaturen laichen. Er benötigt deutlich weniger Tagesgrade zur Reife der Eier (ca. 700 im Vergleich zu ca. 1.000 – 1.200 beim Zuchtkarpfen), kommt mit weniger Sauerstoff aus und ist zudem kampfstärker, weil ein wesentlich besserer Schwimmer.
Gerade in Zeiten immer wärmerer Gewässer kann man mit dem Wildkarpfen in geeigneten Flüssen und größeren Seen schnell einen sich selbst erhaltenden Bestand aufbauen. Das vermeidet das ständige, teure Nachbesetzen mit Zuchtkarpfen. Für uns Angler bedeutet das mittelfristig: Kampfstarke Fische im Drill und ein nachhaltiges, preiswerteres Angeln.
Was ist also euer Fisch des Jahres, für Angler?
Hier gehts zur Abstimmung in der Facebookgruppe „100% Angler – Netzwerk Angeln“:





















